OES Tag
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MHS entwickelt sich weiter

Geht man in der MHS den Weg zum Lehrerzimmer, fallen schnell die großen und bunten Plakate an der Wand auf. Von „OES“ ist die Rede. Aber was genau ist eigentlich OES?
OES steht für „Operativ eigenständige Schule“ und verfolgt das Ziel, die vorhandene Qualität an die Herausforderungen der Schule zu sichern und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Um diesem Ziel gerecht zu werden, fand am Donnerstag (30. November) der OES-Tag statt. An diesem Tag stellte sich das Kollegium der MHS den Herausforderungen, die eine Qualitätsverbesserung mit sich bringen.
Begonnen wurde mit der Begrüßung und einigen Lockerungsübungen. Im Anschluss daran hatte die Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit drei von insgesamt fünf angebotenen Workshops zu besuchen.

Im Groben gab die Möglichkeit das Konzept „Lesson Study“ kennenzulernen, eine Fallbesprechung zu erleben, videogestützte Unterrichtsbetrachtungen kennenzulernen, klassisches kollegiales Feedback zu erproben oder an der Kommunikation im Team zu arbeiten.

Im Detail bedeutet das Folgendes:
2
1.
Lesson Study:
Lesson Study sieht den Unterricht mit den Augen der Schülerinnen und Schüler und macht so deren Lernprozess sichtbar. Es geht hierbei darum, den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln und zu verbessern, sodass die Unterrichts- und Lernbedingungen auf den Schüler und dessen Umgebung zugeschnitten werden.
2.
Fallbesprechung:
Bei der Fallbesprechung geht es darum, schwierige Situationen zu besprechen und so soziale Unterstützung, alternative Handlungsmöglichkeiten und einen kollegialen Austausch zu erhalten. Getragen wird das Konzept durch das „Gemeinsam ist man weniger allein - Gefühl“. In diesem Workshop wurde zunächst der Ablauf und die Regeln für eine Fallbesprechung dargelegt. Im Anschluss wurde eine konkrete Situation aus dem Schulalltag besprochen und Lösungs- und Handlungsalternativen abgewogen.
3.
Virtuelles Feedback:
Dieser Workshop führt in die videogestützte Unterrichtsbetrachtung ein. Es wurde nicht nur das technische Know-How vermittelt, wie man ein Video aufnimmt und bearbeitet, sondern es bot sich auch die Möglichkeit eine Unterrichtssequenz digital auszuwerten.
4.
Klassisches kollegiales Feedback
Im Alltag erhalten Lehrerinnen und Lehrer nur wenig Feedback zum eigenen Unterricht. Das System des kollegialen Feedbacks bietet die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen in das eigene Klassenzimmer einzuladen und so eine vertrauensvolle Beurteilung zu erhalten. Im Workshop wurden nicht nur die Voraussetzungen für kollegiales Feedback erläutert, sondern gemeinsam erarbeitete die Gruppe Chancen und Risiken.
5.
Kommunikation im Team
Da an der MHS nicht nur der Ausbildungsberuf Büromanagement im Team unterrichtet wird, sondern auch die Klassen des BK Fremdsprachen, ist Kommunikation ein entscheidender Schlüssel zum Gelingen des Team-Konzepts. In dieser Workshoprunde lernten die Teilnehmer die vier Felder der Kommunikation kennen und näherten sich im Anschluss ihrer eigenen Kommunikation in spielerischer Form.
Alles in Allem erhielten die Lehrerinnen und Lehrer der MHS viel Input, um den eigenen Unterricht zu reflektieren, den Bereich Kommunikation zu beleuchten und sich selbst weiterzuentwickeln.

Der Tag war nicht aufgrund der kompetenten Referenten ein voller Erfolg, sondern auch dank der guten Planung.